Im Münchner Studierendenwerk versuchen sie zu rechnen: Ein weiteres Wohnheim in der Studentenstadt muss schließen, weil es so marode ist; zugleich werde demnächst ein anderes Haus bezugsfertig. Das ergebe ein "effektives Plus" von 188 Wohnplätzen in der Stusta. Klingt gut, ist aber irreführend. Das bald wiederbelebte Haus wurde saniert, sein Bezug ist also kein wirklicher Zugewinn. Die wahre Rechnung für die Studentenstadt geht so: 616 plus 440 plus 180 plus 62 ergibt 1298. So viele Plätze werden in vier Häusern leer stehen, für unbestimmte Zeit, sicherlich über Jahre. Hauptursachen sind gravierende Mängel bei Bausubstanz und Brandschutz.
MeinungLeerstand in der StudentenstadtNote 5 für Blume und Bernreiter

Kommentar von Bernd Kastner
Lesezeit: 2 Min.

Nach und nach werden die Versäumnisse in den Wohnheimen für Studierende in München offenbar, es fallen bereits jetzt mehr als 1000 Wohnungen weg. Zu besichtigen ist ein politisches Desaster - es braucht einen Neustart.
