Wohnungsmarkt für Studenten:Die ewige Suche

Zimmersuche an der LMU in München, 2019

Vor Corona war vieles einfacher. Da konnte man zum Beispiel in der Mensa nach Wohnungen suchen - doch die wird gerade umgebaut.

(Foto: Catherina Hess)

Eine 29-jährige Studentin sucht seit einem Jahr nach einem Zimmer in München - doch sie findet nur Übergangslösungen. Dabei müsste die Corona-Pandemie den studentischen Wohnungsmarkt doch entspannt haben. Aber stimmt das wirklich?

Von Julian Limmer

Samira ist eine Suchende, eigentlich ständig. Sieben Mal ist sie bereits umgezogen, seit sie vor einem Jahr zu Beginn der Corona-Pandemie nach München kam. Manchmal wechselte sie nur das Stockwerk, manchmal den ganzen Stadtteil. Die 29-jährige BWL-Studentin, die ihren echten Namen lieber nicht veröffentlicht sehen will, lebt seither auf gepackten Koffern - immer in Studentenwohnheimen, doch immer nur zur Zwischenmiete. Im Moment ist sie am Josephsplatz untergekommen: Etwa zehn Quadratmeter hat sie dort für sich, fünf Mitbewohner, 330 Euro warm. Ein gutes Angebot für Münchner Verhältnisse, doch Ende April muss sie wieder raus. Ihr Wunsch nach einer festen Bleibe bleibt vorerst unerfüllt. "Langsam bin ich müde," sagt sie.

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