Der Freistaat verzichtet auf den Verkauf des alten Strafjustizzentrums in München – wenn die Stadt in den Umbau zum Wohnquartier einsteigt: Mit diesem „Kompromissvorschlag“, der zugleich eine Kehrtwende des Freistaats bedeuten würde, will der CSU-Landtagsabgeordnete Jürgen Baumgärtner die aufgeheizte Diskussion um die Zukunft des Filet-Grundstücks an der Nymphenburger Straße beenden. Und der Vorschlag stößt bei der politischen Konkurrenz von Grünen und SPD, die die Stadt regieren, zumindest auf Interesse.
Vorschlag aus der Landtags-CSUIm Streit über das Strafjustizzentrum könnte sich eine Lösung anbahnen
Lesezeit: 4 Min.

Der vom Freistaat geplante Verkauf des Komplexes an der Nymphenburger Straße stößt auf heftigen Widerstand. Doch was ist die Alternative? Ein CSU-Landtagsabgeordneter hat eine Idee, die auch beim politischen Gegner auf Interesse stößt.
Von Sebastian Krass

Panne bei Neubau in München:Bayern baut neues Justizzentrum – doch die Zufahrt ist zu schmal für Gefangenentransporte
In 54 Sitzungssälen müssen sich dort bald Angeklagte verantworten. Doch bei deren Transport gibt es ein Problem: Die sogenannten Zeiserlwagen passen nicht in die Tiefgarage. Nicht die einzige Panne in dem 400-Millionen-Euro-Neubau.
Lesen Sie mehr zum Thema