Stichwahl in MünchenCSU will Wahlempfehlung für Dieter Reiter abgeben

Die grüne Kleidung des gescheiterten CSU-Kandidaten Clemens Baumgärtner (rechts) am St. Patrick's Day täuscht: Die Christsozialen wollen lieber Dieter Reiter (SPD, links) als Oberbürgermeister haben als seinen Herausforderer Dominik Krause (Grüne).
Die grüne Kleidung des gescheiterten CSU-Kandidaten Clemens Baumgärtner (rechts) am St. Patrick's Day täuscht: Die Christsozialen wollen lieber Dieter Reiter (SPD, links) als Oberbürgermeister haben als seinen Herausforderer Dominik Krause (Grüne). Felix Hörhager/dpa
  • Die Münchner CSU gibt eine Wahlempfehlung für SPD-Kandidat Dieter Reiter in der Oberbürgermeister-Stichwahl ab.
  • Inhaltliche Positionen zur Stadtpolitik gaben den Ausschlag, besonders in der Verkehrs- und Wirtschaftspolitik steht die CSU Reiter näher als dem Grünen-Kandidaten Dominik Krause.
  • Die CSU unterstützt Reiter trotz der Affäre um nicht genehmigte Nebentätigkeiten beim FC Bayern München und einem drohenden Disziplinarverfahren.
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Die Unterstützung für den SPD-Amtsinhaber bei der Stichwahl zum Oberbürgermeister erklärt die Parteispitze mit Gemeinsamkeiten in der Verkehrspolitik und beim Städtebau. Die FC-Bayern-Affäre müsse dennoch „vollständig“ aufgeklärt werden.

Von Heiner Effern

Die Münchner CSU will ihre Wähler dazu aufrufen, in der Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters für den SPD-Kandidaten Dieter Reiter zu stimmen. Das erklärten Stadtchef Georg Eisenreich, die Vorsitzenden der Kreisverbände und der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Manuel Pretzl, am Sonntagnachmittag.  „Für uns haben inhaltliche Positionen zur Stadtpolitik den Ausschlag gegeben“, schreiben sie in einer gemeinsamen Erklärung.

Die Unterzeichner wollen die Wahlempfehlung pro Amtsinhaber Reiter dem Bezirksvorstand und der Stadtratsfraktion am Montag vorschlagen, heißt es weiter. Damit stellt sich die CSU hinter Reiter, dem wegen der Affäre um nicht genehmigte Nebentätigkeiten beim FC Bayern München ein Disziplinarverfahren der Regierung von Oberbayern droht. Gleichzeitig fordert sie aber „vollständige Aufklärung“ von ihm.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Durch viele Gespräche und Rückmeldungen wissen wir, dass es unterschiedliche Meinungen in der CSU München im Hinblick auf die Stichwahl gibt“, erklären Eisenreich und seine Kreischefs. In der Verkehr- und Wirtschaftspolitik sowie in der Haltung gegen eine Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (SEM) für den Bau neuer Wohnungen stünde Reiter der CSU aber näher als sein Herausforderer Dominik Krause (Grüne).

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SZ PlusVon Heiner Effern und Anna Hoben

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