Zwischen Süd- und OstbahnhofUnbekannte bewerfen Zug mit Steinen

Wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt die Bundespolizei (Symbolfoto).
Wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt die Bundespolizei (Symbolfoto). (Foto: Sven Hoppe/dpa)

Die Steinwürfe trafen die Frontscheibe eines Eurocity, der mit Tempo 110 unterwegs war. Die Bundespolizei ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Auf einen fahrenden Eurocity-Zug haben Unbekannte in München Steine geworfen. Sie trafen die Frontscheibe des mit etwa 110 Kilometer pro Stunde fahrenden Zuges, wie die Bundespolizei mitteilte. Weder Fahrgäste noch Zugpersonal wurden bei dem Vorfall am Freitagabend zwischen dem Süd- und Ostbahnhof verletzt.

Der Lokführer gab gegenüber den Beamten an, zwei Menschen auf einem Fußgängerüberweg gesehen zu haben. Die Polizei konnte bei einer Fahndung aber keine Verdächtigen mehr finden. Der Zug konnte seine Fahrt mit rund einer Stunde Verspätung in Richtung Graz fortsetzen.

Die Ermittler schätzen den Schaden auf eine mittlere vierstellige Summe. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

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