Von seiner exponierten Dreizimmerwohnung mit Himmelsloggia beobachtet Karl Valentin sehr genau, was in seiner geliebten Heimatstadt vor sich geht. Er lässt sich nichts entgehen, gerade jetzt, wo es Frühling wird und die Menschen wieder an der Isar oder in den Biergärten sitzen. Doch immer öfter wundert sich der große Humorist über das Gewusel der Menschen dort unten in der Schotterebene, und die Münchnerinnen und Münchner kommen ihm ziemlich überspannt und gestresst vor.
VerkehrÜber die Münchner im Stau würde sich Karl Valentin sehr wundern
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Eingeklemmt selbst in den hintersten Seitengassen, hupend und schimpfend: Wenn sich nichts mehr bewegt in München, braucht man das Gemüt eines großen Humoristen.
Glosse von Christian Mayer
