München heute:Corona verändert die Stadt / Was für die neue Großmarkthalle geplant ist

Lesezeit: 2 min

Stau, Verkehr auf der Straße wegen Streik im öffentlichen Nahverkehr

Die Zahl der Autos auf Münchens Straßen hat im vergangenen Jahr abgenommen - und damit die Zahl der Unfälle.

(Foto: Florian Peljak)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Thomas Anlauf

Die nicht enden wollende Corona-Pandemie zehrt an den eigenen Nerven. Kommt ein neuer Lockdown? Sollte man angesichts der immens hohen Inzidenzzahlen besser nicht in die U-Bahn steigen, sondern zu Fuß zum Einkaufen gehen? Freunde treffen im Freien geht bei diesen Temperaturen eigentlich auch nicht mehr. So anstrengend und ja, auch gefährlich, es manchmal ist, sich täglich durch die Stadt zu bewegen, die Pandemie hat nicht nur unser Privatleben in den vergangenen 20 Monaten geprägt. Sie hat auch München verändert.

Lokalbetreiber mussten nach monatelangem Lockdown aufgeben, viele Menschen waren oder sind schon wieder in Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit droht, wenn die Maßnahmen wieder verschärft werden. Der Tourismus brach im vergangenen Jahr ziemlich zusammen und hat sich bis heute nicht wirklich erholt, Kinos blieben, wenn sie denn öffnen durften, oft halb leer.

Es gibt aber auch positive Nachrichten aus der scheinbar ewigen Corona-Stadt: Es gab weniger Verkehrsunfälle auf den Münchner Straßen, wohl weil einfach weniger Menschen unterwegs waren. Ach ja, und Kinder kamen auch wieder ziemlich viele auf die Welt. Nur scheinen die Eltern meist nicht sehr einfallsreich zu sein, wenn es darum geht, wie sie ihre Babys nun nennen. Emilia und Maximilian sind laut Statistischem Jahrbuch wieder einmal die häufigsten Vornamen der Münchner Kindl. Eine gewisse Beständigkeit in diesen aufreibenden Zeiten tut aber vielleicht auch ganz gut.

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