Nach Messerattacke:Versuchter Mord am Stachus: Verdächtiger stellt sich

Stachus Nachtaufnahme, Galeria Kaufhof

Passanten überqueren den Stachus (Symbolbild).

(Foto: Robert Haas)

Bei einem Streit ist ein 23-Jähriger mit einem Messer am Hals verletzt worden. Kurz nachdem die Polizei eine öffentliche Fahndung eingeleitet hat, stellt sich ein 29-jähriger Mann selbst.

Der Mann, der am Freitagmorgen am Karlsplatz einen 23-Jährigen mit einem Messer am Hals verletzte, hat sich am späten Dienstagabend gestellt. Nach ihm war seit dem Morgen öffentlich gefahndet worden, auch mit Fotos aus den Aufzeichnungen von Videokameras.

Noch am gleichen Tag gingen zahlreiche Hinweise bei der Münchner Mordkommission ein. Dabei wurde auch ein 29-Jähriger ohne festen Wohnsitz als Verdächtiger namentlich genannt. Die Staatsanwaltschaft München I beantragte daraufhin einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes. Bevor die eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen Erfolg hatten, kam der 29-Jährige von selbst ins Polizeipräsidium.

Er wurde von einem Anwalt begleitet und machte bislang keine Angaben zur Sache. Nach ersten Erkenntnissen war er früh um halb fünf Uhr mit dem schwer alkoholisierten 23-Jährigen in Streit geraten und ihm ins Zwischengeschoss des Karlsplatzes nachgelaufen, wo er ihn mit dem Messer attackierte.

© SZ vom 16.09.2021 / moe
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