Wissenschaft in München:Funde, die eine Sensation bedeuten

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Joris Peters, 64, ist Archäozoologe und Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität. Wenn er zu erzählen beginnt, nimmt er einen mit auf eine Zeitreise. (Foto: Florian Peljak)

Zu den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen in Bayern gehören Edelsteine, der Botanische Garten und ein digitales Gen-Archiv heimischer Arten. Doch das Spezialgebiet des neuen Generaldirektors Joris Peters sind Tierknochen. Was er alles aus ihnen lesen kann.

Von Martina Scherf

Eine Kuh aus dem mittelalterlichen München - so ein Fund entzückt Joris Peters. In der Baugrube am Marienhof für die zweite S-Bahn-Stammstrecke kam vor einiger Zeit das vollständig erhaltene Skelett eines sehr kleinen Rinds zutage. Das Tier war in einem Brunnen entsorgt worden, warum ist noch nicht geklärt. Auf jeden Fall blieb das Skelett intakt. "Fantastisch", sagt Peters und freut sich noch immer wie ein kleiner Junge. Knochen sind seine Spezialität. Er entlockt ihnen spannende Geschichten. Und manchmal schreiben sie die Geschichte sogar um.

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