Luise-Kiesselbach-TunnelKryptisches Graffiti im gesperrten Tunnel – Sprayer erwischt

Seit Anfang Juli ist der Luise-Kisselbach-Tunnel wegen Bauarbeiten gesperrt.
Seit Anfang Juli ist der Luise-Kisselbach-Tunnel wegen Bauarbeiten gesperrt. Robert Haas

Die Verkehrsleitzentrale alarmiert die Polizei, dass im Luise-Kiesselbach-Tunnel verdächtige Tätigkeiten vor sich gehen. Als die Beamten eintreffen, findet sie ein Graffito vor – und drei Männer.

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Dass der Luise-Kiesselbach-Tunnel wegen Sanierung momentan teilweise gesperrt ist, hat drei Sprayer in der Nacht zum Samstag nicht davon abgehalten, sich dort vermeintlich künstlerisch zu betätigen.

Wie die Polizei mitteilt, wurde sie von der Verkehrszentrale gegen 3 Uhr darüber informiert, dass im Tunnel Verdächtiges geschehe – trotz der Sperrung sind die Überwachungskameras eingeschaltet. Mehrere Streifen fuhren hin und fanden an der Tunnelwand ein sieben Meter breites, zwei Meter hohes Graffito, das die drei Buchstaben „ARS“ zeigte.

In der Nähe des Tatorts wurden drei Männer festgenommen, Deutsche, 21, 23 und 26 Jahre alt. Alle drei sind bereits einschlägig polizeibekannt. Außerdem fand die Polizei in der Nähe Sprühdosen mit Farbe. Die drei Verdächtigen erwartet jetzt ein Verfahren wegen Sachbeschädigung.

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