Forstenried:Wie ein Sportverein der Pandemie getrotzt hat

Forstenried: Die Handballer des TSV Forstenried bei einem Spiel gegen den TSV Übersee (rote Trikots).

Die Handballer des TSV Forstenried bei einem Spiel gegen den TSV Übersee (rote Trikots).

(Foto: Florian Peljak)

Geschlossene Hallen, abgesagte Turniere, Lockdown: Die meisten Vereine litten schwer unter Corona. Doch der TSV Forstenried hat heute mehr Mitglieder als je zuvor. Wie hat er das geschafft?

Von Jürgen Wolfram

Normalerweise kennt der Sport Sieg, Remis und Niederlage. Während der Corona-Pandemie erlebten viele Vereine allerdings ein einziges Debakel. Hallen blieben geschlossen, Beschränkungen bremsten die athletischen Aktivitäten. Der Bayerische Landessportverband notierte einen Mitgliederschwund von 3,5 Prozent oder 130 000 Personen. Bravourös im Rennen hielt sich als einer der ganz wenigen der TSV Forstenried - dessen Anhang war nie größer als heute. Knapp 3500 Mitglieder stehen in der Kartei, 40 Prozent davon Kinder und Jugendliche. Für einen Stadtrandclub sind das imposante Zahlen.

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