Trends, Tricks und GefahrenUnterwegs mit einem Spielplatz-Kontrolleur

Lesezeit: 4 Min.

Philipp Maier unterwegs auf Münchens Spielplätzen.
Philipp Maier unterwegs auf Münchens Spielplätzen. Catherina Hess

Zimmerermeister Philipp Maier kontrolliert seit 20 Jahren Münchens Spielplätze. Was bei neuen Anlagen gerne gebaut wird, wann er Graffiti meldet und welche Elemente er für sinnlos hält.

Von David Scheidler

Philipp Maier steht auf einem Kinderspielplatz in Aubing und klopft auf Holz. Eigentlich wäre für den Test, den er dabei macht, ein spezielles Werkzeug, eine Art Stichel, vorgesehen. Da er diesen nicht bei sich hat, behilft er sich mit dem Kunststoff-Griff eines Kreuzschlitz-Schraubenziehers. Das ist in diesem Fall aber kein Problem. Denn: Die wichtigsten Werkzeuge für seine Tätigkeit als einer der Spielplatz-Kontrolleure der Stadt sind dem Zimmerermeister von der Natur gegeben, es handelt sich um Augen und Ohren. Im Fall des Holzpfostens einer Schaukel, den er gerade auf seine Standfestigkeit und eventuelle morsche Stellen überprüft, hört Maier durch die Klopf-Probe sofort: Hier liegt kein Problem vor, denn es entsteht kein dumpfes Geräusch.

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