MeinungSozialer WohnungsbauSattes Fördergeld fürs ländliche Bayern, Brosamen für München

Portrait undefined Sebastian Krass

Kommentar von Sebastian Krass

Lesezeit: 2 Min.

Ein Neubaugebiet im Münchner Stadtteil Freiham.
Ein Neubaugebiet im Münchner Stadtteil Freiham. Robert Haas

Der Freistaat agiert mit der Verteilung seiner Zuschüsse ignorant gegenüber den Nöten Zehntausender Menschen, die in der teuersten Stadt der Republik bezahlbare Wohnungen brauchen. Das darf auch die Münchner CSU nicht einfach hinnehmen.

SZ bei Google bevorzugen

Es ist erstmal nur eine Zahl: 20 882. Aber wenn man bedenkt, wofür sie steht, dann ist klar: Diese Zahl ist zu hoch, viel zu hoch. 20 882 Haushalte hatten im vergangenen Jahr in München Anspruch auf eine Sozialwohnung, fast 50 000 Personen gehörten diesen Haushalten an. Familien mit mehreren Kindern hausen in einem Zimmer. Menschen leben in Notunterkünften, die für die öffentliche Hand um ein Vielfaches teurer sind als eine Sozialwohnung. Zu vergeben hatte die Stadt 2025 übrigens nur 2310 Sozialwohnungen. So ist die bittere Realität am unteren Ende des Münchner Wohnungsmarkts.

Zur SZ-Startseite

Bezahlbare Mieten
:Münchner Genossenschaften planen größtes Bauprojekt seit dem Zweiten Weltkrieg

Im Münchner Norden sollen gemeinsam mit einem Investor 1900 neue Wohnungen entstehen. Was das Eggarten-Projekt so außergewöhnlich macht – und warum Gegner protestieren.

SZ PlusVon Sebastian Krass

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: