WohnraumStadt will Sozialwohnungen mit 144 Millionen Euro fördern

München will weiterhin Sozialwohnungen bauen, wie hier in Freiham – deswegen soll der Bau mit einer hohen Millionensumme gefördert werden.
München will weiterhin Sozialwohnungen bauen, wie hier in Freiham – deswegen soll der Bau mit einer hohen Millionensumme gefördert werden. Catherina Hess

Die Mittel des Freistaats zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus sind aufgebraucht. Nun will die Stadt einspringen – trotz Haushaltskrise.

Von Heiner Effern

Die Stadt soll trotz ihrer Haushaltskrise den Bau von Sozialwohnungen in den Jahren 2025 und 2026 mit hohen Summen fördern. Laut SPD-Fraktion will das Planungsreferat insgesamt bis zu 144 Millionen Euro an Zuschüssen bereitstellen. Damit soll München den Förderstopp des Freistaats für Sozialwohnungen auffangen. Über die entsprechende Beschlussvorlage wird die Vollversammlung des Stadtrats am kommenden Mittwoch entscheiden.

„Die CSU-Staatsregierung riskiert ein Ende des sozialen Wohnungsbaus. Unter großen Anstrengungen gelingt es uns nun, wenn die Vorschläge aus dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung eine Mehrheit finden, Sicherheit und Verlässlichkeit zu geben, damit in München der Wohnungsbau nicht an die Wand fährt“, sagte Christian Köning, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat.

Der Freistaat hatte zuletzt erklärt, alle Mittel zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus seien aufgebraucht. Es gibt derzeit einen Antrags- und Bewilligungsstopp. Genossenschaften, Bauträger und Projektentwickler sollen sich für die einkommensorientierte Förderung (EOF) beim Bau von Sozialwohnungen nun zumindest zwei Jahre lang an die Stadt werden können, damit ihre Projekte nicht scheitern.

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