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Die Bayernkaserne entwickelte sich mit der Zeit zu einer kleinen Stadt, mit allem, was es für ein menschenwürdiges Miteinander braucht. Darauf ist Elisabeth Ramzews auch ein wenig stolz.
Die Bayernkaserne entwickelte sich mit der Zeit zu einer kleinen Stadt, mit allem, was es für ein menschenwürdiges Miteinander braucht. Darauf ist Elisabeth Ramzews auch ein wenig stolz. Catherina Hess

Elisabeth Ramzews setzt sich seit mehr als 20 Jahren für Geflüchtete ein. Als sie damit anfing, war sie arbeitslos und Mutter von drei kleinen Kindern. Über eine Frau, die es gewohnt ist, auch ohne viele Mittel einiges zu verändern.

Von Martina Scherf

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An ihrem Revers steckt ein goldenes geflügeltes Herz. "Ein Erbstück meiner Mutter", sagt Elisabeth Ramzews und schlägt den Kragen ihrer tiefseeblauen Jacke hoch. Es zieht ein kalter Ostwind durch die Bayernkaserne. Elisabeth Ramzews hat sich für den Spaziergang durchs Gelände Mütze, Schal, Handschuhe angezogen. Aber es ist nicht nur die Winterkälte, die ihr an diesem Januartag zu schaffen macht. "Wenn ich das alles hier betrachte, überkommt mich schon auch Wehmut", gibt sie zu.

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