Studentischer Nebenjob für 6000 Euro„Ich sah schon den Lambo vor mir“

Lesezeit: 8 Min.

Endrit Musa an seinem Nebenjob-Arbeitsplatz.
Endrit Musa an seinem Nebenjob-Arbeitsplatz. (Foto: Florian Peljak)

Reich ohne Ausbildung, nur mit Internet-Wissen? Vier junge Münchner Nebenjobber und der Traum vom Luxus mit den sogenannten Side Hustles.

Von Zoé Kammermann

Endrit Musa ist ein bisschen aufgeregt. Gleich hat der 19-Jährige einen Videocall mit einem Kunden. Musa erhofft sich von dem Auftrag 6000 Euro. „Hoffentlich rutscht mir kein Du heraus“, sagt er und wippt auf seinem Gaming-Stuhl. Da plingt auf dem Bildschirm ein Gesicht auf: Musas Kunde ist Dermatologie-Professor und verkauft online Anti-Aging-Produkte. Er will, dass Musa seine Webseite reißerischer macht. „Sofern das funktioniert mit Ihrem Online-Kram“, sagt er. „Ist das Ihr Hauptjob?“ „Sozusagen.“ Musa lächelt, etwas gequält. Eigentlich studiert er Informatik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Das Designen von Webseiten macht er nebenher – als sogenannten Side Hustle.

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