Allacher ForstMann entdeckt völlig hilflosen 78-Jährigen im Wald und rettet ihm das Leben

Der Allacher Forst am nördlichen Münchner Stadtrand ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Der Allacher Forst am nördlichen Münchner Stadtrand ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Robert Haas

Der Spaziergänger sieht den entkräfteten Senioren in einer menschenleeren Gegend im hohen Gras liegen. Die niedrigen Temperaturen hätten dem Mann gefährlich werden können.

Ein Spaziergänger hat am Mittwochmittag einem hilflosen Rentner vermutlich das Leben gerettet. Der 33-Jährige war gegen 13.30 Uhr in der Nähe der Straße Auf den Schrederwiesen am nördlichen Münchner Stadtrand unterwegs, als er am Rand eines Waldstücks den 78-Jährigen im hohen Gras liegen sah. Der 33-Jährige leistete Erste Hilfe und verständigte den Notruf.

Nach Angaben der Polizei leidet der 78-Jährige an krankheitsbedingten Einschränkungen; er sei entkräftet gewesen und habe weder selbständig aufstehen noch um Hilfe rufen können. Da das Waldgebiet im Allacher Forst nur wenig frequentiert wird, bestand für den Senioren die Gefahr des Erfrierens. Beamte brachten den 78-Jährigen zurück in seine Wohnung im Stadtteil Feldmoching-Hasenbergl und übergaben ihn dort einem Pflegedienst.

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