Auf der Rolltreppe im Mira-Einkaufszentrum im Hasenbergl geht es hinunter, einmal um die Ecke, vorbei an Verkaufsständern mit Plastikblumen, Pfannenhebern und Sandalen, dann steht man im Woolworth. Im hinteren Bereich des Geschäfts, nach gruseligen Halloween-Spinnen und Polyestershirts, findet sich die Spielzeugabteilung. Lustige Plastikgebisse, bunte Magnetspiele – und daneben jede Menge unterschiedliche Waffen. Keine echten, sondern Softpfeilpistolen, eine Plastik-Maschinenpistolen-Nachbildung und ein Polizei-Set mit Waffe und Handschellen hängen an der Wand.
Polizeieinsatz in MünchenWie es zum Schuss der Polizei auf einen 14-Jährigen kam. Eine Rekonstruktion
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Am 18. August 2026 untersuchen Einsatzkräfte der Polizei den Tatort an der Belgradstraße im Münchner Stadtteil Schwabing.
Foto: Felix Hörhager/dpaErstmals äußern sich die Anwälte des schwer verletzten Jungen, der mit einer Softairwaffe in Schwabing gestellt wurde. War der Schuss unvermeidbar? Und warum dürfen so echt wirkende Spielzeugpistolen überhaupt verkauft werden?
Von Linus Freymark, Bernd Kastner, Joachim Mölter, Susi Wimmer
