Smartphone und Kinder„Auch Erwachsene müssen lernen, diesem Impuls zu widerstehen“

Lesezeit: 7 Min.

„Kein Grundschulkind braucht während der Pause eine Handynutzungszeit“, findet Nicole Pötter. Ein Verbot hält sie dennoch nicht für zielführend (Symbolbild).
„Kein Grundschulkind braucht während der Pause eine Handynutzungszeit“, findet Nicole Pötter. Ein Verbot hält sie dennoch nicht für zielführend (Symbolbild). Stephan Rumpf

Nicole Pötter, Professorin für Grundlagen der Sozialen Arbeit, über die Fragen, was wirklich hinter dem ständigen Blick auf das Smartphone bei Jugendlichen steckt und wann Regeln am ehesten umgesetzt werden.

Interview von Kathrin Aldenhoff

Von September an sollen Schulkinder in Bayern erst ab der achten Klasse ihr Handy privat an der Schule nutzen dürfen. Bisher sollten Schulen eigene Regelungen finden. Nicole Pötter, Professorin für Grundlagen der Sozialen Arbeit, kritisiert das Handyverbot. Sie forscht seit mehr als 20 Jahren zu den Lebenswelten junger Menschen, seit vielen Jahren an der Hochschule München. Während des Gesprächs klingelt mehrmals ihr Handy – sie legt es nach einem kurzen Blick zur Seite und spricht weiter, über das mühsame Aushandeln von Handyregeln zu Hause, die Sogwirkung von Klassenchats und die Grenzen des wissenschaftlichen Arbeitens mit Chat-GPT.

Zur SZ-Startseite

MeinungPro und Contra
:Sind handyfreie Klassen eine gute Idee?

SZ PlusVon Ann-Kathrin Eckardt und Lilith Volkert

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: