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Corona und Schule:Wie man die Luft von Viren reinigt

Sicherer Corona-Schutz für Schulen möglich

Die Bundeswehr-Uni hat mobile Raumluftreiniger (gelb-schwarzes Gerät am rechten Bildrand) getestet und empfiehlt zusätzlich Schutzwände an den Plätzen.

(Foto: dpa)

Die Politik empfiehlt häufiges Lüften, um Klassenzimmer infektionsfrei zu halten. Der Physiker Christian Kähler kommt mit seinen Experimenten zu einem anderen Ergebnis. Sind Raumluftreiniger die Lösung für Schulunterricht in Corona-Zeiten?

Von Jakob Wetzel

Es klingt ganz einfach: Um Infektionen mit dem Coronavirus vorzubeugen, sollen Schulen alle ihre Räume immer wieder lüften. Nicht wegen herumfliegender Tröpfchen - vor denen sollen Lehrer und Schüler Masken und das Abstandhalten bewahren. Doch Sars-CoV-2 wird oft auch über Aerosole übertragen, über kleinste Partikel, die ausgeatmet werden und in der Luft schweben bleiben. Und die sollen rasch hinaus aus den Zimmern, am besten durchs Fenster: Im Abstand von 45 Minuten sollen die Schulen für jeweils mindestens fünf Minuten die Fenster komplett öffnen, wenn möglich häufiger, steht im Rahmen-Hygieneplan des Kultusministeriums. Doch ist das realistisch, wenn es draußen Minusgrade hat?

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