KriminalitätPolizei berichtet von neuer Masche bei Schockanrufen

Ein Anrufer gab sich als Arzt aus - und setzte den Senior unter Druck (Symbolfoto).
Ein Anrufer gab sich als Arzt aus - und setzte den Senior unter Druck (Symbolfoto). Roland Weihrauch/dpa

Ein Senior aus Moosach ist schon dabei, 20 000 Euro zu übergeben – da können die Ermittler gerade noch einschreiten. Mit welcher Horror-Geschichte die Täter den Mann fast um sein Geld gebracht hätten.

Mit einer neuen Masche haben Schockanrufer versucht, einem älteren Mann in Moosach sehr viel Geld abzunehmen. Dieses Mal war es nicht der Bruder, der in einen Autounfall verwickelt war – dieses Mal war angeblich die Tochter des Mannes an Krebs erkrankt und benötigte ein Arzneimittel, das mehr als 100 000 Euro kosten sollte. So behauptete es zumindest der angebliche Arzt am anderen Ende der Leitung bei seinem Anruf am Donnerstagmorgen.

Der Moosacher, mehr als 70 Jahre alt, kratzte zusammen, was er hatte, etwa 20 000 Euro kamen zusammen. Diese Summe sollte er noch am selben Vormittag an einen Abholer vor seinem Haus übergeben.

Der Mann war pünktlich – die Polizei aber auch: Fahndungsmaßnahmen im Vorfeld hatten die Beamten zum Ort der Übergabe geführt, der Abholer wurde festgenommen. Es handelt sich um einen 29-Jährigen, der ansonsten strafrechtlich bisher nicht in Erscheinung getreten war.

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