München und das Schneechaos:Was die Stadt das nächste Mal besser machen kann

München und das Schneechaos: Es schneit, es schneit, es schneit - und eine Stadt steht still.

Es schneit, es schneit, es schneit - und eine Stadt steht still.

(Foto: Rolf Poss/IMAGO)

Der extreme Schneefall hat München unvorbereitet getroffen. Glauben Politiker, Behörden und die Menschen in der Stadt womöglich, dass wegen der Erderwärmung kein Winterchaos mehr ausbricht? Sechs Lehren für die Zukunft.

Von Heiner Effern, Stephan Handel, René Hofmann, Joachim Mölter und Andreas Schubert

Mehr Fokus auf die Fußgänger

Der Ärger über das Verkehrschaos in dieser Schneewoche war gewaltig, ausfallende S-Bahnen, Trambahnen und Busse standen im Fokus der Beschwerden. Auch Radfahrer und ihr Fortkommen fanden, wie immer in München, große Beachtung. Doch es dauerte von Samstag bis Donnerstag, ehe Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) von außen wirklich wahrnehmbar ins Verkehrschaos eingriff. Nachdem sich Fußgänger viel zu lange im Eis-Surfen übten auf so dicken Platten, dass sie mancherorts zum Schlittschuhfahren taugten, ordnete er die Verwendung des aus ökologischen Gründen verständlicherweise ungeliebten Streusalzes an.

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