Bis zu 15 Zentimeter Schnee hatte der Deutsche Wetterdienst für Donnerstagabend bis Freitagvormittag vorausgesagt. Und tatsächlich hat es in München geschneit. Die Stadt erlebte ihre erste echte Winternacht.

Auch am Freitagmorgen lag noch eine leichte Schneedecke über der Stadt.

Der goldene Friedensengel trug am Morgen noch die Spuren eines Schneemantels. Vom blauen Himmel aus schien sich auch der Mond die Münchner Schneelandschaft anzuschauen.

Trotz der Kälte waren am Morgen einige Surfer an der Eisbachwelle zu beobachten.

Sie waren schon am Donnerstagabend sportlich aktiv gewesen. Auch dichtes Schneetreiben konnte die Entschlossensten nicht stoppen.

Romantisch: ein Spaziergang durch den frisch gefallenen Schnee, wie ihn dieses Paar im Hintergrund am Wehrsteg entlang unternahm.

Das Weiß hat sich auch aufs Rathaus und die davor aufgebauten Weihnachtsmarkt-Buden gelegt. Ob es weiße Weihnachten gibt? In München ist das eher selten der Fall. An Heiligabend schneite es zuletzt in den Jahren 2001, 2003 und 2005.

Der Weihnachtsmarkt ist am Fuße der Mariensäule vor dem Neuen Rathaus aufgebaut. Er wird am 25. November eröffnet.

Die winterliche Pracht macht sich vor Prachtgebäuden wie etwa dem Bayerischen Nationalmuseum an der Prinzregentenstraße besonders gut.

Auf den Ausstellungsplakaten wirkte der Schnee wie ein Weichzeichner.

Die Orte verwandeln sich, wenn sie in eine weiße Decke gehüllt werden. Hier der nächtliche Kiosk „Fräulein Grüneis“ im Englischen Garten.

Sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Stadt zu bewegen, kann bei Schnee dagegen mühsam sein.

Auch das Fahrrad ist in solchen Nächten keine gute Alternative.

Einige Radler ließen sich trotzdem nicht abhalten.

Räumfahrzeuge befreiten die Straßen vom rutschigen Schnee und Eis. Zu witterungsbedingten Unfällen kam es nach Angaben der Polizei nicht. Auch die Feuerwehr hatte keine Einsätze aufgrund des Schnees.

Wer mit dem Auto fahren wollte, musste es jedoch zuerst freikratzen.

Selbst auf den breiten Wegen auf der Theresienwiese waren Donnerstagnacht nur wenige unterwegs.

Am Bahnhof mussten die Zugreiniger mit ihren Eimern durch den Schnee von Zug zu Zug stapfen.

Und auch die Leih-E-Roller standen still. Ihre Bereitschaftsleuchten schimmerten grün unter dem Schnee hervor. Lange soll dieser nicht liegen bleiben.

Am Freitagmorgen war der Schnee zwar noch da, doch die ersten E-Roller-Fahrer waren auch schon wieder unterwegs, wie etwa hier in Thalkirchen.

Der Räumdienst hatte am Morgen nach der Schneenacht noch einiges zu tun.

Und auch vor den Toren des Tierparks wurde Schnee geschippt.

Die ersten Spaziergänger waren schon am Morgen an der Isar unterwegs.

Im Ostpark hatten die Sonnenstrahlen einige Jogger an die kalte frische Luft gelockt.

Im verschneiten Englischen Garten bewunderten Passanten die morgendliche Schneelandschaft.

