Es ist der 12. Oktober 1807, das Datum, an dem Maximilian I. Joseph, im Vorjahr in Napoleons Gnaden zum bayerischen König befördert, Namenstag feiert. Zu diesem Anlass ist eine Rede vorgesehen. Der Vortragende ist so verehrt wie umstritten: Friedrich Wilhelm Joseph Schelling. Der Philosoph ist noch nicht lange in München. Im Frühjahr 1806 hat er sich in der Hauptstadt des jungen Königreichs Bayern angesiedelt, zusammen mit seiner ersten Frau Caroline.
Zum 250. Geburtstag des PhilosophenSchelling und München – eine besondere Beziehung
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Friedrich Schelling galt seinerzeit als Vordenker in philosophischen Fragen. Mit Hegel und Hölderlin teilte er sich zur Studienzeit eine Stube, später wurde er zum wohl bedeutendsten Philosophen Münchens. Rund 28 Jahre lebte und wirkte er in der Stadt. Nun wird er dort mit einem Projekt geehrt.
Von Wolfgang Görl

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