Schauspiel im Klinikum Großhadern:"Manche sitzen zitternd vor mir"

Schauspiel im Klinikum Großhadern: "Die Körpersprache ist wahnsinnig wichtig. Man reagiert immer intuitiv darauf, wie jemand vor einem sitzt", sagt Cindy Rößler über ihre Arbeit mit Medizinstudierenden. "Dreht sich die Studentin von mir weg, tue ich das auch und spiele diese Ablehnung mit."

"Die Körpersprache ist wahnsinnig wichtig. Man reagiert immer intuitiv darauf, wie jemand vor einem sitzt", sagt Cindy Rößler über ihre Arbeit mit Medizinstudierenden. "Dreht sich die Studentin von mir weg, tue ich das auch und spiele diese Ablehnung mit."

(Foto: Stephan Rumpf)

Cindy Rößler ist Schauspielerin, aber ihre intensivsten Rollen finden nicht im Theater statt: Für Medizinstudierende spielt sie eine Patientin mit wechselnden Symptomen. Können Ärzte so wirklich lernen, wie sie mit kranken Menschen sprechen sollten? 

Von Rashidah Hassen

Cindy Rößler ist Schauspielerin in einem kleinen Theater. Manchmal schlüpft sie auch tagsüber in Rollen, mal ist sie eine junge Frau mit Magersucht, mal eine Geschäftsfrau mit HIV - Haare, Kleidung und Make-up komplettieren die Verwandlung. Ihr Publikum? Medizinstudierende. Ihre Rolle? Eine Patientin mit wechselnden Krankheitssymptomen. Zukünftige Ärztinnen und Ärzte sollen lernen, Gespräche mit Patienten zu führen.

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