Zweite S-Bahn-Stammstrecke:Ein Duell wie im Wilden Westen

Lesezeit: 4 min

Zweite S-Bahn-Stammstrecke: Da herrschte noch gute Laune: Am 5. April 2017 starteten - von links - Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mit einem Knopfdruck symbolisch die Bauarbeiten für die zweite S-Bahn-Stammstrecke.

Da herrschte noch gute Laune: Am 5. April 2017 starteten - von links - Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mit einem Knopfdruck symbolisch die Bauarbeiten für die zweite S-Bahn-Stammstrecke.

(Foto: Alessandra Schellnegger)

Die Politik muss entscheiden, wie es mit der zweiten Stammstrecke für die Münchner S-Bahn weitergeht. Bei dem Streit geht es um Milliarden - und die Atmosphäre zwischen den Beteiligten ist vergiftet.

Von Heiner Effern und Klaus Ott

Politschacher, Ränkespiele, gegenseitige Schuldzuweisungen, Zoff ohne Ende, und das alles auf Kosten der Bürger: So ist die Lage bei der zweiten Stammstrecke für die S-Bahn in München. Wie es nach dem geplatzten Treffen zwischen Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) und weiteren Beteiligten weitergeht, weiß noch niemand. Weder Söder, noch Wissing, und auch nicht Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD).

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