Gruppen-Schlägerei an der HackerbrückeSelbst als sie ins Bahn-Gleis fielen, prügelten sie weiter aufeinander ein

Am frühen Sonntagmorgen kam es nach Angaben der Bundespolizei am S-Bahnhof Hackerbrücke zu der Schlägerei (Symbolfoto).
Am frühen Sonntagmorgen kam es nach Angaben der Bundespolizei am S-Bahnhof Hackerbrücke zu der Schlägerei (Symbolfoto). (Foto: Sven Hoppe/dpa)

Ein Streit zwischen mindestens neun Personen an der S-Bahnhaltestelle Hackerbrücke eskaliert. Die Polizei nimmt mehrere Personen fest.

Zu einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen mit mehreren Verletzten ist es in der Nacht von Samstag auf Sonntag an der Hackerbrücke gekommen. Vier Tatverdächtige nahm die Polizei fest und führte sie einem Haftrichter vor, wie die Bundespolizei am Sonntag mitteilte.

Demnach gerieten gegen 3.45 Uhr zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren sowie ein 19-Jähriger aus bislang unbekannten Gründen mit einer mindestens sechsköpfigen Gruppe auf dem S-Bahnsteig in Streit. Laut Polizei entwickelte sich daraus eine körperliche Auseinandersetzung, bei der mehrere Beteiligte ins Gleis stürzten, wo sie weiter aufeinander einschlugen.

Ein unbeteiligter Zeuge verständigte die Polizei, die bei ihrem Eintreffen den 17- und 19-Jährigen aus dem Gleisbett zog, wo die beiden jungen Männer auf einen 35-Jährigen einprügelten, wie es weiter hieß. Videoaufzeichnungen zeigen laut Polizei, wie der Ältere zuvor massiv auf die Jüngeren einschlug. Die Beamten nahmen alle drei fest, den 16-Jährigen verhaftete sie kurz darauf.

Der 35-Jährige erlitt mehrere Platz- und Schürfwunden. Ein 25-Jähriger verlor nach einem Schlag für mehrere Minuten das Bewusstsein. Ein 22-Jähriger, der schlichtend eingreifen wollte, zog sich schwere Verletzungen an einem Auge zu.

Gegen die drei Jüngeren wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des Landfriedensbruchs ermittelt, gegen den 35-Jährigen wegen des Verdachts der Körperverletzung. Die Bundespolizei bittet Zeugen sowie Reisende, denen die Gruppe zuvor in der S1 Richtung Flughafen aufgefallen ist, sich per Telefon unter 089 / 515 550-0 oder in einer Dienststelle zu melden.

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