Flüchtlingsunterkunft in Riem:Die Zeltstadt lässt noch auf sich warten

Flüchtlingsunterkunft in Riem: In der Messestadt Riem entsteht jeden Winter eine Zeltstadt für Geflüchtete. Sozialreferentin Dorothee Schiwy und Gerhard Mayer, Leiter des Amtes für Wohnen und Migration, nehmen ein sogenanntes Vierbett-Cluster in Augenschein.

In der Messestadt Riem entsteht jeden Winter eine Zeltstadt für Geflüchtete. Sozialreferentin Dorothee Schiwy und Gerhard Mayer, Leiter des Amtes für Wohnen und Migration, nehmen ein sogenanntes Vierbett-Cluster in Augenschein.

(Foto: Robert Haas)

Regelmäßig kommen Flüchtende in München an, sie unterzubringen bleibt schwierig. Im Winter entschärfen Zelte die Situation. Bald ziehen die ersten Menschen in Riem ein.

Von Patrik Stäbler

Erst am vergangenen Mittwoch hat die Regierung von Oberbayern der Stadt München 100 Geflüchtete zur Unterbringung überwiesen. Und die Suche nach einer Bleibe für all diese Menschen "war ein bisschen wie Tetris spielen", sagt Gerhard Mayer, der im Rathaus das Amt für Wohnen und Migration leitet. Denn aktuell sind die Unterkünfte für Geflüchtete in München "relativ voll". Zwar gebe es vereinzelt noch freie Plätze, sodass man auch jene frisch Angekommenen beherbergen konnte, so Mayer. Doch angesichts von 100 Menschen aus der Ukraine sowie 200 Asylbewerberinnen und Asylbewerbern, die das Rathaus Monat für Monat aufzunehmen hat, ist der Druck auf das städtische Unterbringungssystem enorm.

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