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Neuanfang im Rollstuhl:"Man darf sich nicht einsperren. Man hat nur das eine Leben"

"Seitdem ich das erste Mal ,Star Wars' gesehen hatte, finde ich die Vorstellung cool, dass alles so viel größer ist als unsere Erde", sagt Michaela Benthaus. Ihr Traum ist es, eines Tages bei der Nasa zu arbeiten.

(Foto: Stephan Rumpf)

Michaela Benthaus sitzt seit einem Downhill-Unfall vor drei Jahren im Rollstuhl. Wie fühlt man sich, wenn nichts mehr klappt, was früher Spaß gemacht hat? Eine Geschichte über Mut.

Von Lisa Miethke

Mit einem einzigen Sprung war alles vorbei. Vor drei Jahren stürzte Michaela Benthaus, 29, schwer mit ihrem Mountainbike. Zunächst spürte sie keine Schmerzen. Aber das beruhigte sie nicht. Denn viel schlimmer erschien es ihr, dass sie gar nichts mehr spürte. Ab der Brust abwärts. Aus Verzweiflung begann Michaela noch am Unfallort zu schreien. So erzählt sie es. Sie hatte Angst, dass sie womöglich nie wieder etwas in ihren Beinen fühlen würde. "Es ist das Schlimmste, an was ich mich jemals in meinem Leben erinnern kann," sagt sie heute. Ein Leben ohne Sport? Ohne Bewegungsfreiheit? Daran war für sie nicht zu denken.

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