Marstall-Theaterabend: „Die Gewehre der Frau Carrar / Würgendes Blei“Frieden schaffen mit Waffen

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Wie muss man sich das Grauen des Krieges vorstellen? Florian Jahr und Evelyne Gugolz in „Würgendes Blei".
Wie muss man sich das Grauen des Krieges vorstellen? Florian Jahr und Evelyne Gugolz in „Würgendes Blei". (Foto: Sandra Then)

Wenn alle Werte ins Wanken geraten: Brechts „Die Gewehre der Frau Carrar“ und die Fortschreibung „Würgendes Blei“ von Björn SC Deigner führen eindrucksvoll vor, was Krieg bedeutet.

Kritik von Anna Steinbauer, München

Mit einem ohrenbetäubenden Knall fällt die kleine Stube in sich zusammen. Doch nicht nur die Holzbalken, die eben noch den schlichten, schwarz-weißen Familienkosmos der andalusischen Fischers-Witwe zusammenhielten, krachen effektvoll ein. Auch die Werte, Träume und Illusionen der kriegsmüden Frau Carrar werden zerstört.

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Klassenzimmerstück des Residenztheaters
:Geschichtsunterricht, der zu Tränen rührt

„Der wiedergefundene Freund“ von Fred Uhlman erzählt von einem 16-jährigen Juden und einem gleichaltrigen Nazi in den Dreißigerjahren. Autorin Lena Gorelik hat den Text teils in die Gegenwart verlegt. Die Produktion des Residenztheaters tourt nun durch die Schulen – gut so.

SZ PlusVon Yvonne Poppek

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