Münchner RechtshilfeersuchenRazzia bei Signa – im Raum steht der Verdacht auf Betrug und Untreue

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Geld, das für den großen Kaufhaus-Komplex zwischen Karlsplatz und Hauptbahnhof vorgesehen war, soll abgezweigt worden sein, mutmaßen die Münchner Ermittler.
Geld, das für den großen Kaufhaus-Komplex zwischen Karlsplatz und Hauptbahnhof vorgesehen war, soll abgezweigt worden sein, mutmaßen die Münchner Ermittler. (Foto: Catherina Hess)

Österreichische Staatsanwälte durchsuchen am Mittwoch Büros in Wien. René Benko und weiteren Managern seiner Firmengruppe wird vorgeworfen, mit Geld für Münchner Immobiliengeschäfte Löcher im bröckelnden Firmengeflecht gestopft zu haben.

Von Sebastian Krass und Klaus Ott

Die Post aus Deutschland in Sachen René Benko und Signa kam am 3. April in Wien an. Es war die Staatsanwaltschaft München I, welche die Kolleginnen und Kollegen im Nachbarland um Rechtshilfe bat, und zwar in Form einer Hausdurchsuchung der Büros der Signa Prime Selection AG, Herrengasse 14, 1010 Wien. Gut einen Monat später kam die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) der Bitte aus München nach.

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