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Städte und Corona:"Diese Krise fordert ein ganz neues Denken"

Gut besuchte Fußgängerzone in München nach Lockerungsmaßnahmen in der Corona-Krise, 2020

Einkaufsbummel mit Maske: Trotz der Corona-Vorgaben ist die Fußgängerzone immer noch ein beliebtes Ziel. Allerdings fehlen derzeit viele Gäste aus dem Ausland.

(Foto: Sebastian Gabriel)

Alan Thierstein ist Professor für Raumentwicklung. Er untersucht, welche Folgen die Pandemie für Städte hat. Über coronagerechte Geschäfte, wie München fahrradfreundlicher werden kann und weshalb er es gut findet, dass das Oktoberfest abgesagt wurde.

Interview von Sabine Buchwald

Die Corona-Pandemie wird in der Münchner Innenstadt deutliche Spuren hinterlassen, für traditionsreiche Geschäfte wie Sport Münzinger oder die Galeria Kaufhof am Stachus ist das Aus besiegelt, viele andere kämpfen ums Überleben. Alain Thierstein, seit 2005 Professor für Raumentwicklung an der TU München, forscht zur Gestaltung von Städten - und zu deren Missständen. Er vertritt die These: Das Beste an der Krise sei für München bisher die Oktoberfest-Absage. Die selbstgefällige Feier habe stets überdeckt, wie dringend es ist, sich darüber Gedanken zu machen, was die Stadt in Zukunft prägen soll.

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