ZOBErneuter Raubüberfall in der Nähe des Zentralen Omibusbahnhofs

Wichtige Busdrehscheibe: der Zentrale Omnibusbahnhof an der Hackerbrücke.
Wichtige Busdrehscheibe: der Zentrale Omnibusbahnhof an der Hackerbrücke.
Foto: Robert Haas

Ein 47-Jähriger wird von vier Männern niedergeschlagen und ausgeraubt. Zuvor war ein 20-Jähriger bis auf die Unterhose ausgeraubt worden.

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In der Nähe des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) an der Hackerbrücke hat es erneut einen Raubüberfall gegeben. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, sei bereits am vergangenen Samstag gegen 21 Uhr ein 47-Jähriger aus dem Landkreis München in einer kleinen Grünanlage der neben dem ZOB gelegenen Bernhard-Wicki-Straße von vier Männern niedergeschlagen und ausgeraubt worden. Schon am Freitagabend war etwa um die gleiche Zeit und etwa am gleichen Ort ein 20-Jähriger ebenfalls von vier männlichen Personen überfallen und bis auf die Unterhose ausgeraubt worden.

Weil diese Tat von einem unbeteiligten Zeugen beobachtet worden war, der umgehend die Polizei verständigte, konnte zumindest noch ein Tatverdächtiger in der Nähe festgenommen werden. Bei ihm handelt es sich um einen 28 Jahre alten Rumänen ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen.

Bei dem Raub vom Freitag erbeuteten die Täter einen niedrigen dreistelligen Eurobetrag sowie Kleidungsstücke ihres Opfers, das sie zuvor mit körperlicher Gewalt gezwungen hatten, sich bis auf die Unterhose auszuziehen. Dem 47-Jährigen wurden tags darauf rund 1000 Euro sowie sein Mobiltelefon entwendet, nachdem die Täter auch mit einer Glasflasche auf ihn eingeschlagen hatten.

Das für Raub- und Erpressungsdelikte zuständige Kommissariat 21 der Münchner Polizei ermittelt in beiden Fällen und prüft Tatzusammenhänge auch mit weiter zurückliegenden Ereignissen.

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