Eine Freude war das Bild, das die grün-rote Koalition im Rathaus abgibt, für die Münchnerinnen und Münchner noch nie. Seit viereinhalb Jahren überlagern Streitereien, seien es offene Tritte ans Schienbein oder hintersinnige Sticheleien, die politische Tagesarbeit. Doch die Zuspitzung in den vergangenen drei Wochen ist nicht nur ärgerlich, sie droht einen dauerhaften Schaden anzurichten. An der Demokratie, aber auch an der Zukunft der Stadt.
MeinungGrün-roter KoalitionskrachWarum der ständige Streit im Rathaus nicht nur für München gefährlich ist

Kommentar von Heiner Effern
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Grüne und Sozialdemokraten reden nur noch selten miteinander. Das schadet nicht nur der Stadt, sondern der demokratischen Kultur. Nun bietet sich den Konfliktparteien eine letzte Gelegenheit, zusammenzufinden. Sie sollten sie nutzen.
