Junge Menschen über Rassismus:"Wer verteidigt mich? Wer ist wirklich solidarisch?"

Junge Menschen über Rassismus: Die Botschaften sind klar erkennbar, die Angst von Menschen mit Migrationshintergrund greifbar.

Die Botschaften sind klar erkennbar, die Angst von Menschen mit Migrationshintergrund greifbar.

(Foto: imago images/teutopress)

Die Enthüllungen über Abschiebungspläne in Teilen der rechten Szene haben junge Menschen mit Migrationshintergrund verunsichert. Drei Münchner erzählen.

Von Rashidah Hassen

"Ich laufe durch mein Viertel. Ich spüre die Blicke. Ich versuche mich zu überzeugen, dass es interessierte, neugierige Blicke sind. Fast niemand auf der Straße sieht aus wie ich. Ich denke in Wahlquoten, gehe schneller, und immer ist die Angst dabei." So beschreibt Ayo, 23, ihre Gedanken, wenn sie das Haus verlässt. Leo, 20, fühlt sich mit seinen Sorgen von seinem Freundeskreis alleingelassen und Elyas, 22, weiß bereits genau, dass er Deutschland verlassen will und wohin es ihn zieht. Ihren vollständigen Namen wollen alle drei jungen Menschen nicht nennen, auch kein Foto soll von ihnen veröffentlicht werden. Die Angst ist nicht neu.

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