Rammstein-Konzert an Silvester in München:Ein zu gewagtes Experiment

Lesezeit: 2 min

Rammstein-Konzert an Silvester in München: Sieht aus der Ferne betrachtet aus wie ein Großbrand: Rammstein-Konzert im Juli dieses Jahres in Oslo.

Sieht aus der Ferne betrachtet aus wie ein Großbrand: Rammstein-Konzert im Juli dieses Jahres in Oslo.

(Foto: Martin Solhaug /Reuters)

München verspricht sich vom Auftritt der Metal-Rocker vor mehr als 140 000 Fans mitten in der Stadt einen weltweiten Werbeeffekt. Die Risiken aber sind gewaltig - und dann sind da auch noch die Anwohner.

Kommentar von Andreas Schubert

Rammstein will ein Konzert geben, vor 145 000 Zuschauern, mitten in München. Die Band, die wegen ihrer martialischen Auftritte und tendenziell sexistischen Texte ohnehin umstritten ist, sorgt in der Stadt gerade für leidenschaftliche Diskussionen. Diesmal geht es nicht darum, wie geschmackvoll Textzeilen wie "Schnaps im Kopf, du holde Braut // Steck Bratwurst in dein Sauerkraut" sind. Es geht alleine darum, ob es verantwortbar ist, ausgerechnet in der Silvesternacht auf der Theresienwiese ein Konzert von bisher in München nie dagewesenen Dimensionen zu erlauben.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Der Krieg und die Friedensbewegung
Lob des Pazifismus
München
Stichwort "Ingwer": Schuhbeck vor Gericht
Tahdig
Essen und Trinken
Warum Reis das beste Lebensmittel der Welt ist
Loving couple sleeping together; kein sex
Liebe und Partnerschaft
Was, wenn der Partner keine Lust auf Sex hat?
Bürogebäude von ThyssenKrupp in Essen
Karriere
"Im Arbeitsleben sind wir keine Familie"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB