RamersdorfSohn soll versucht haben, Vater zu töten

Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter fest und brachte ihn in einer psychiatrischen Einrichtung unter.
Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter fest und brachte ihn in einer psychiatrischen Einrichtung unter. Peter Kneffel/dpa

Er verletzte ihn mit einem Messer lebensgefährlich. Die Polizei bringt den 18-Jährigen in einer psychiatrischen Klinik unter.

Weil er laut Staatsanwaltschaft versucht haben soll, seinen Vater umzubringen, ermittelt die Mordkommission gegen einen 18-Jährigen aus Ramersdorf. Der 63 Jahre alte Vater hatte am Sonntag um kurz vor neun Uhr morgens selbst den Notruf verständigt: Er sei verletzt worden und benötige Hilfe. Als Rettungskräfte an der Wohnung eintrafen, öffnete ihnen niemand – sie hörten aber Schreie. Deshalb riefen sie die Polizei.

Die öffnete die Wohnungstür und fand dahinter tatsächlich den durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzten Anrufer. Der mutmaßliche Täter ließ sich widerstandslos festnehmen. Über den Grund der Auseinandersetzung ist noch nichts bekannt.

Das Opfer wurde in ein Krankenhaus gebracht, der Sohn wegen psychischer Auffälligkeiten in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Die Staatsanwaltschaft hat Haftbefehl wegen versuchten Mordes beantragt.

© SZ/stha - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Versammlung von Verschwörungstheoretikern
:Mutmaßlicher Putschisten-Berater auf Münchner „Reichsbürger“-Bühne

Vier Stunden Demokratiefeindlichkeit: Bei dem deutschlandweiten Treffen fordern Vertreter der rechten Bewegung die Abschaffung der parlamentarischen Demokratie – und sie wollen Teile Frankreichs und Polens.

SZ PlusVon Martin Bernstein

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: