Bilanz nach drei Jahren:Radentscheid-Initiatoren fordern schnellere Umsetzung

Der Radl-Ring-Ausbau in München geht voran - aber viel zu langsam, finden die Initiatoren des Radentscheids vor drei Jahren. (Foto: Alessandra Schellnegger)

Viel sei noch nicht zu sehen, kritisieren die Aktivisten - und fordern eine Taskforce, um den Ausbau der Radwege zu beschleunigen. Die Stadt verweist hingegen auf erste Erfolge.

Vor drei Jahren haben die Initiatoren des Radentscheids ihre Unterschriften an die Stadt übergeben, nun kritisieren sie die aus ihrer Sicht zu langsame Umsetzung. Viel sei noch nicht zu sehen, heißt es in einem offenen Brief an die Stadtspitze, die Verwaltung und die grün-rote Stadtregierung. Dabei geben die beiden Bürgerbegehren Radentscheid und Altstadt-Radlring eine Umsetzung bis 2025 vor. Nun fordern die Initiatoren eine Taskforce, um Prozesse zu beschleunigen, und rufen für Samstag, 23. Juli, zu einer großen Altstadt-Radlring-Demo auf.

Die Stadt verweist indes darauf, dass am Thomas-Wimmer-Ring sowie an der Blumenstraße bereits breite Radwege zur Verfügung stehen. Der Bau des nächsten Abschnitts des Altstadt-Radlrings vom Lenbach-/Maximiliansplatz bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus beginne Ende August. Zudem seien die Planungen für den Bau des Abschnitts Von-der Tann-Straße zwischen Ludwigstraße und Königinstraße weit fortgeschritten. Aktuell arbeite man an den Details für die Ring-Abschnitte Blumenstraße/Frauenstraße, Brienner Straße, Odeonsplatz und Ludwigstraße sowie Sendlinger-Tor-Platz, Sonnenstraße und Karlsplatz/Lenbachplatz.

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