„Ich fand es entwürdigend“, sagt der Student vor Gericht, er habe das Gefühl gehabt, „ein notgeiler alter Mann“ wolle ihn „abfüllen und abschleppen“. Noch dazu sei der Mann, der ihn am Oberschenkel streichelte, umarmte und in den Nacken küsste, ein Dozent gewesen, der seine Arbeit zu benoten hatte. Wegen sexueller Belästigung in zwei Fällen verhandelte das Amtsgericht gegen einen Rabbiner, der gegenüber einem Studierenden übergriffig geworden sein soll. Aber am Ende stellt der Richter das Verfahren gegen Geldauflage ein.
Prozess in MünchenRabbiner soll Studenten sexuell belästigt haben
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Der Geistliche arbeitete als Dozent und soll sich dem 27-Jährigen gegen dessen Willen genähert und ihn geküsst haben. Der Beschuldigte legt Einspruch gegen seinen Strafbefehl ein. Das Gericht zeigt sich milde.
Von Susi Wimmer
