Prozess in MünchenRabbiner soll Studenten sexuell belästigt haben

Lesezeit: 2 Min.

Das Amtsgericht im Strafjustizzentrum an der Nymphenburger Straße stellte das Verfahren gegen eine Geldauflage von 2400 Euro ein.
Das Amtsgericht im Strafjustizzentrum an der Nymphenburger Straße stellte das Verfahren gegen eine Geldauflage von 2400 Euro ein. (Foto: Sven Hoppe/dpa)

Der Geistliche arbeitete als Dozent und soll sich dem 27-Jährigen gegen dessen Willen genähert und ihn geküsst haben. Der Beschuldigte legt Einspruch gegen seinen Strafbefehl ein. Das Gericht zeigt sich milde.

Von Susi Wimmer

„Ich fand es entwürdigend“, sagt der Student vor Gericht, er habe das Gefühl gehabt, „ein notgeiler alter Mann“ wolle ihn „abfüllen und abschleppen“. Noch dazu sei der Mann, der ihn am Oberschenkel streichelte, umarmte und in den Nacken küsste, ein Dozent gewesen, der seine Arbeit zu benoten hatte. Wegen sexueller Belästigung in zwei Fällen verhandelte das Amtsgericht gegen einen Rabbiner, der gegenüber einem Studierenden übergriffig geworden sein soll. Aber am Ende stellt der Richter das Verfahren gegen Geldauflage ein.

Zur SZ-Startseite

Bewährungsstrafe
:Vergewaltigung beim ersten Date

Der Angeklagte hatte die 31-Jährige über eine Dating-App kennengelernt. Weil sie in einer Notsituation war, bot er ihr Hilfe an und lud sie zu sich nach Hause ein. Dort vergewaltigte er die Frau.

SZ PlusVon Susi Wimmer

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: