Man kann sich Quint Buchholz vorstellen, wie er in einem Boot mitten im See sitzt, in den Himmel schaut und träumt. Wie er den Kopf schüttelt über den Irrsinn der Menschen, nur einen kleinen Moment lang, und dann tief Luft holt und lächelt. Wie er Block, Stift, Farbe und Pinsel auspackt und sich die Welt malt, wie sie ihm gefällt. Vielleicht springt dann auf einmal ein Pinguin zu ihm ins Boot. Oder ein Elefant.
Preisverleihung„Wir hoffen, dass Europa nicht länger schweigt“
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Quint Buchholz äußert seine Gedanken in Bildern, Narges Kalhor nutzt die Bühne für ein aufrüttelndes Statement: Die Verleihung der diesjährigen Hoferichter-Preise im Münchner Literaturhaus ist politisch – aber nicht nur.
Von Martina Scherf
