Fußball-EM in München:Fan-Zone im Olympiapark kurz vor der Schließung

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Die Fan-Zone im Olympiapark füllte sich seit Mittag mehr und mehr. (Foto: Christina Böltl)

Bis zu 25 000 Menschen fasst das größte Münchner Public Viewing, die Kapazität ist eine Stunde vor Anpfiff der Partie gegen Ungarn fast erreicht. Wo Fans noch Alternativen finden könnten.

Von Christina Böltl

Der Andrang kommt spät, aber dann doch gewaltig: Die Fan-Zone im Olympiapark ist etwa eine Stunde vor Anpfiff des zweiten EM-Gruppenspiels der Deutschen gegen Ungarn wegen Überfüllung kurz vor der Schließung. Die Stadt München bat auf X (ehemals Twitter) darum, nicht mehr anzureisen.

Polizei und Stadt rieten den Besuchern, Sonnenschutz aufzutragen und genügend Wasser zu trinken. Auf dem Areal mit Public Viewing für bis zu 25 000 Menschen gibt es kostenlose Brunnen und Sonnencreme-Spender.

Die Veranstalter hatten Fans bereits im Vorfeld eine frühzeitige Anreise empfohlen. Beim Eröffnungsspiel Deutschland gegen Schottland am Freitag hatte die Polizei das Public Viewing bereits drei Stunden vor Anpfiff dicht gemacht.

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Nach dem Spiel am Freitag war Kritik am Veranstalter wegen der Organisation laut geworden. Zu lange Wartezeiten an den Verpflegungsständen und zu wenig Toiletten, bemängelten die Fans. Die Olympiapark München GmbH reagierte und rüstete mit 60 zusätzlichen Toiletten und mehr Personal an den Ständen auf. Auch zwei zusätzliche Verpflegungsstationen in der Fan-Zone und am Eingang Olympiahalle-West sollen an diesem Mittwoch die Situation entspannen. Auch die Biergärten hatten sich auf einen größeren Andrang vorbereitet. Dort und in anderen Locations könnten Fans noch zum Zug kommen.

Kurz nach 13 Uhr durften die Fans aus Gelände und die erste Warteschlange löste sich zügig auf. Von da an kommt der Ansturm in Wellen. Mit jeder U-Bahn, die am Olympiazentrum hält, wächst die Schlange vor dem Eingang wieder. Um 14 Uhr staut sie sich an der kleinen Olympiahalle vorbei durch das aufgebaute Uefa-Tor. Doch die Kontrolleure erbarmen sich schnell und öffnen zwei weitere Tore, sodass die Schlange eine Viertelstunde später abgearbeitet ist. Im Inneren der Fan-Zone blieb die Stimmung zunächst entspannt.

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