Hilfe für Menschen mit psychischer Erkrankung„Sofort weg von dem, was im Kopf ist“

Lesezeit: 3 Min.

Kurz vor dem Mittagessen kommen die Mitglieder des Clubhauses Im Gemeinschaftsraum zusammen.
Kurz vor dem Mittagessen kommen die Mitglieder des Clubhauses Im Gemeinschaftsraum zusammen.
Foto: Florian Peljak

Im Clubhaus Schwalbennest in München können Menschen mit psychischer Erkrankung morgens kommen und am Nachmittag wieder nach Hause gehen, ähnlich wie bei einem Arbeitsplatz. Gemeinsam halten sie den Betrieb dort am Laufen. Ein Besuch.

Von Justin Patchett

SZ bei Google bevorzugen

Wer das Clubhaus Schwalbennest besucht, meint zunächst, in einem Büro angekommen zu sein. Die Atmosphäre ist ruhig. Nur das gleichzeitige Bimmeln vieler Handys sorgt kurz für Aufregung, es ist bundesweiter Warntag. Am Empfang lächelt eine Frau und fragt, warum man hier ist. Bei einer kleinen Führung durch das Clubhaus wird man später von einem Mitglied – von Patienten ist hier nicht die Rede – erfahren, dass der Empfang eine kleine Begegnungsstätte der Einrichtung sei. Und dass es schön sei, beim Reinkommen immer mit jemandem ratschen zu können. „Dann ist man sofort weg von dem, was im Kopf ist.“

Zur SZ-Startseite

Gen Z und Familie
:„Sie haben mein Leben zerstört“ – warum junge Menschen mit den Eltern brechen

Für Toni, Anastasia und Kim war Familie lange kein sicherer Ort. Sie erzählen, warum sie den Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen haben, wie sie mit Schuldgefühlen und Verlust umgehen – und wo sie heute Halt finden.

SZ PlusVon Merle Sophie Rickers

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: