Yong T. hat den Kopf in die Hände gestützt. Regungslos sitzt er da und blickt zu Boden, als ihm der Vorsitzende Richter Markus Koppenleitner erklärt, dass seine Taten „hochkriminell, hochprofessionell, menschen- und frauenverachtend und monströs“ gewesen seien. Dass man bei Yong T. „selbstverständlich keinen minderschweren Fall“ vorliegen habe. Und dass das Gericht deshalb vor der Entscheidung stand, ob es eine lebenslange Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verhängen sollte.
Frau betäubt, vergewaltigt und gefilmt„Pelicot ist kein Einzelfall“: Mehr als elf Jahre Haft für Mann aus München
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Der 28-Jährige hat seine Freundin mehrfach narkotisiert, vergewaltigt und Aufnahmen davon in Chatgruppen gestellt. Er ist Teil eines Netzwerks, das die Justiz in ganz Deutschland noch beschäftigen wird.
Von Linus Freymark
