Urteil im Maler-Mord-Prozess:Die Stimme im Kopf, die Böses sagt

Urteil im Maler-Mord-Prozess: Vor dem Landgericht München wurde nun der Fall eines 34-Jährigen verhandelt, der vor rund eineinhalb Jahren im Wahn auf zwei Kollegen einstach (Symbolbild).

Vor dem Landgericht München wurde nun der Fall eines 34-Jährigen verhandelt, der vor rund eineinhalb Jahren im Wahn auf zwei Kollegen einstach (Symbolbild).

(Foto: Jan Woitas/dpa)

Im psychotischen Wahn sticht Tarik F. auf einen Kollegen und seinen Chef ein. Der Kollege stirbt, alle Beteiligten leiden bis heute unter der Tat. Das Gericht stuft den Angeklagten nun als schuldunfähig ein. Frei sein wird er dennoch nicht.

Von Susi Wimmer

Es war diese Stimme im Kopf, die Tarik F. (Name geändert) immer "hässliche Sachen" sagte. Auch, dass er im Oktober 2022 mit einem Messer auf einen Kollegen und seinen Chef einstechen solle. Jetzt hat die 1. Große Strafkammer des Landgerichts München I die Unterbringung von Tarik F. auf unbestimmte Zeit in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der 34-Jährige sei aufgrund seiner schweren psychischen Erkrankung nicht schuldfähig.

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