Prozess am Landgericht München:Per Kleinanzeige zum Kriminellen - und in den Knast

Prozess am Landgericht München: Vor dem Münchner Landgericht musste sich ein Geldabholer verantworten.

Vor dem Münchner Landgericht musste sich ein Geldabholer verantworten.

(Foto: Robert Haas)

Im Internet lässt sich ein 39-Jähriger von einer Schockanrufer-Bande als Geldabholer anheuern. Von den Opfern sammelt er an der Haustür mehrere Hunderttausend Euro ein. Nun muss er für vier Jahre und drei Monate ins Gefängnis.

In der Vorweihnachtszeit wollte sich Szymon W. im vergangenen Jahr etwas Geld dazuverdienen. Fündig wurde er auf der Internetplattform OLX. Dort stieß er auf die Kleinanzeige einer kriminellen Bande, die mit Schockanrufen Menschen in Angst und Schrecken versetzt und dazu bringt, angebliche Kautionen zu zahlen, um ein Familienmitglied vor der Untersuchungshaft zu bewahren. Gesucht wurde für zwei Wochen ein Geldabholer.

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