Berichterstattung während Corona:Wie die Münchner Justiz mit Journalisten umgeht

Prozessbeginn wegen Körperverletzung gegen Fußballer Boateng

Jérôme Boateng wurde vom Amtsgericht zu 1,8 Millionen Euro Strafe verurteilt, weil er die Mutter seiner Kinder geschlagen und beleidigt hatte.

(Foto: dpa)

Sechs Presseplätze gab es im Prozess gegen Jérôme Boateng, mindestens 30 Medien hätten berichten wollen. Wie kann es sein, dass Reporter die ganze Nacht vor dem Gericht warten, nur um die Chance auf einen Platz zu haben?

Von Max Hägler, Annette Ramelsberger und Jana Stegemann

Was kümmert es die Öffentlichkeit, dass selbst in den größten Münchner Gerichtssaal im Strafjustizzentrum nur noch sechs Journalisten gelassen werden? Was ist wichtig daran, dass Gerichtsreporterinnen sich vor einem Prozess wie dem gegen den Fußballer Jérôme Boateng oder gegen Ex-Audi-Chef Rupert Stadler die Nacht um die Ohren schlagen müssen, mit Campinghockern vor dem Gericht campieren, um dann morgens vielleicht einen dieser raren Plätze zu ergattern? Und wen juckt es, dass Journalisten nirgendwo auf die Toilette gehen können, während sie da die Nacht durchstehen? Ist das einfach nur Selbstmitleid von Reportern - abzubuchen unter der Überschrift: "Augen auf bei der Berufswahl"?

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