Prozess:Bankkaufmann bestiehlt eigene Bank und muss in Haft

Prozess: Der wegen Diebstahls angeklagte Mann sitzt vor Prozessbeginn mit seiner Anwältin im Gerichtssaal.

Der wegen Diebstahls angeklagte Mann sitzt vor Prozessbeginn mit seiner Anwältin im Gerichtssaal.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Bei dem Coup floh der damals 19-Jährige mit einer Dreiviertelmillion Euro. Das Jugendgericht geht davon aus, dass es Mittäter gab. Von ihnen fehlt bislang jede Spur.

Von Andreas Salch

Seine Probezeit hatte Jan K. (Name geändert) bei der VR-Bank in Feldkirchen gerade bestanden. Danach lieferte er gewissermaßen sein Meisterstück. Der gelernte Bankkaufmann erleichterte das Geldinstitut an der Münchner Straße Ende Juli 2022 um sage und schreibe 735 000 Euro. Für die Tat hat die 1. Jugendkammer am Landgericht München I den zur Tatzeit erst 19-Jährigen am Donnerstag wegen Diebstahls in Mittäterschaft zu drei Jahren Haft verurteilt. Außerdem ordnete das Gericht Wertersatz an. Das heißt, Jan K. muss das gestohlene Geld nach Verbüßung seiner Haftstrafe nach und nach zurückzahlen.

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