Bei einem Schwerpunkteinsatz im Prostitutions-Sperrbezirk hat die Kriminalpolizei am vergangenen Donnerstag sieben Frauen entdeckt, die mutmaßlich der verbotenen Prostitution nachgingen.
Die Kontrollen erstreckten sich über das gesamte Stadtgebiet – so, wie auch der Sperrbezirk annähernd diese Fläche umfasst, mit nur wenigen Ausnahmen. Kontrolliert wurden Hotels und Wohnungen. Dabei wurden sechs Frauen im Alter zwischen 22 und 38 Jahren, jeweils mit ungarischer, kolumbianischer, kasachischer und spanischer Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz in Deutschland und eine 31-Jährige mit Wohnsitz in Deutschland angetroffen.
Sechs Frauen kamen mit einem Ordnungswidrigkeiten-Verfahren davon, eine siebte erhielt eine Strafanzeige. Dies geschieht, wenn jemand sich mehrfach der verbotenen Prostitution schuldig gemacht hat.
In zwei Fällen gab es Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz. Neunmal wurde gegen das Prostituiertenschutzgesetz verstoßen. Dies betraf zum einen die Missachtung der Anmeldepflicht; das bedeutet auch, dass die obligatorische regelmäßige gesundheitliche Beratung unterblieben ist. Zum anderen wurde die Pflicht zur Benutzung eines Kondoms nicht eingehalten. Dies kann mit einer Geldbuße bis zu 1000 Euro bestraft werden.

