Nur der linke Fuß verrät etwas über den Mann auf der Anklagebank. Das Gesicht ist nicht zu sehen. Sein Blick geht nach vorne, in Richtung Podium. Doch Philip O. blickt die Richterin, die da oben sitzt und mehr als eineinhalb Stunden lang ihre Entscheidung begründen wird, nicht an. Der Blick geht zu Boden. Ansonsten: keine Regung. Nur der linke Fuß wippt hin und her. Hoch und runter, von links nach rechts.
Prostituierte umgebracht und in Wald verscharrtTod in Hotel-Zimmer 227
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Für das Landgericht München I steht fest: Philip O. hat seine Freundin getötet, weil sie als Prostituierte immer wieder Sex mit anderen Männern hatte. In seinem Urteil geht es sogar über das geforderte Strafmaß der Staatsanwaltschaft hinaus.
Von Linus Freymark, Berg/München
