Propalästinensische Kundgebung:Friede, offene Wunden und viel Symbolik

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3800 Menschen forderten ein Ende des Kriegs im Gazastreifen. (Foto: Catherina Hess)

3800 Menschen demonstrieren in München für ein Rückkehrrecht aller Palästinenser und gegen den Krieg in Nahost. Einige distanzieren sich explizit von Judenhass, aber es wird auch das Existenzrecht Israels geleugnet und der NS-Terror relativiert.

Von Martin Bernstein

Etwa 3800 Menschen sind am Nachmittag in der Münchner Innenstadt zusammengekommen, um für Palästina und gegen Israel sowie gegen den Krieg im Gazastreifen zu demonstrieren. Unter den Organisationen, die zum "Nakba-Marsch" aufgerufen haben, ist unter anderem der Münchner Ableger der Gruppierung "Palästina spricht". Auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer des propalästinensischen Camps vor der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität schlossen sich der Kundgebung an.

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